Die WHO (Weltgesundheitsorganisation), als Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UNO), hat
als Ziel die Koordination des internationalen Gesundheitswesens. Sie wurde 1948 gegründet und
zählt heute 194 Mitgliedsstaaten, darunter auch Luxemburg. Sie ist hervorgegangen aus den
Bestrebungen, Seuchen zu verhindern oder einzudämmen.1 Seit Beginn des 19. Jahrhunderts gab es
eine Reihe von Konferenzen und Konventionen zu diesem Zweck. Stets hatten die Menschen Angst
vor „Infektionskrankheiten“ und Seuchen wie der Pest oder Cholera und wollten sich schützen, auch
im Hinblick, den internationalen Handel nicht zu gefährden.

Aktuelle Leitlinien seitens der WHO gibt es z.B. im Regelungswerk der Internationalen
Gesundheitsvorschriften (International Health Regulations, Règlement Sanitaire International)2. Die
heute gültigen Vorschriften wurden auf der 58. Weltgesundheitsversammlung am 23. Mai 2005
angenommen und traten für alle Vertragsstaaten am 15. Juni in Kraft. Seit dem 15. Juni 2007 sind sie
völkerrechtlich verbindlich.

Das RKI schreibt dazu:
„Die IGV bilden das völkerrechtliche Fundament der internationalen Bekämpfung von Infektionskrankheiten.“ … „Der
Anwendungsbereich der Vereinbarungen wurde deutlich erweitert: für die WHO bestehen mehr Möglichkeiten der
Einflussnahme und es werden Vorgaben hinsichtlich der Surveillance und Kontrolle von Ereignissen von internationaler
Tragweite gemacht, die von den Mitgliedstaaten umzusetzen sind. Die IGV (2005) sind auf sämtliche Ereignisse
anwendbar (natürlich oder beabsichtigt), die eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen können (biologisch,
chemisch oder durch ionisierende Strahlen).“ 3

Wie aus dieser Beschreibung hervorgeht, wurde die Einflussbereich der WHO ständig ausgeweitet.
Jetzt sollen diese noch einmal abgeändert werden, wobei das Mitsprache- und Entscheidungsrecht
der einzelnen Staaten weiter eingeschränkt werden sollen und die Verfassungen ausgehebelt werden
können;4 sicher erwähnenswert im Kontext mit der aktuellen Verfassungsreform.

Dies ist vorgesehen auf der 75. Generalsversammlung der WHO vom 22. bis zum 28. Mai 2022.5
Vorschläge dazu finden wir im offiziellen Text vom 12. April 2022.6 James Roguski, Forscher und Autor
im Bereich Gesundheit, macht auf die Artikel 12 und 59 aufmerksam, die wesentlich sind im Kontext
der Selbstbestimmung der Staaten.7 In Artikel 12 wird ein PHERC (Public Health Emergency of
regional concern) vorgesehen (würde heißen: lokale Bürokraten bekommen noch mehr Macht) oder
die Möglichkeit für den Generaldirektor der WHO geschaffen, eine IPHA (intermediate public health
alert) auszurufen. Die Möglichkeiten, eine Region vom Rest der Welt abzusondern und damit
Menschen ihrer Freiheiten zu berauben, aufgrund willkürlicher Entscheidungen, basierend auf
Angstmacherei, sollen demnach erweitert werden.

Parallel hat die WHO eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen um einen neuen Pandemievertrag
auszuarbeiten. Dieser soll 2024 in Kraft treten.8

Wir möchten unsere Besorgnis über diese Entwicklungen, hin zu einer quasi Weltregierung mittels
der WHO zum Ausdruck bringen.9 Die Befürchtungen werden weltweit geteilt und sind berechtigt.10

Bis jetzt machte die WHO Gebrauch vom PHEIC (Public Health Emergency of International Concern)
beim Ausrufen von Pandemien. Ebenso geschehen für die „Corona-Pandemie“ am 30. Januar 2020,
was die Luxemburger Regierung dazu veranlasste, am 18. März 2020 den Ausnahmezustand
auszurufen und nachfolgend eine Reihe von Maßnahmen mit den Covid-19 Gesetzen ab 17. Juli 2020
zu verhängen, dies mit schwerwiegenden Folgen für die physische und psychische Gesundheit, die
Wirtschaft, sowie das gesellschaftliche Leben; ohne selbst zu überprüfen, ob dieser Notstand seitens
der WHO durch wissenschaftliche Fakten belegt sei. Zumindest im Nachhinein sollte hier eine seriöse
Aufarbeitung stattfinden. Zum Beispiel gab es einen sog. PHEIC seitens der WHO betreffend
„Ebolavirus“ 11, was seinerzeit und bis heute aber kaum Auswirkungen auf die Gesundheitspolitik
Luxemburgs hatte.

Neben James Roguski haben sich noch 2 weitere Kenner der WHO kritisch mit ihr auseinandergesetzt
und verfolgen die aktuellen Entwicklungen: die Wissenschaftlerin und Forscherin im
Gesundheitsbereich Astrid Stuckelberger12 und die Juristin Silvia Behrendt. Letztere wies kürzlich auf
juristische Unklarheiten hin betreffend der Verbindlichkeit der IHR nach dem Völkerrecht.13 Sie hat
ihre eigene Plattform zu diesen Themen erstellt.14

Zuständig für Luxemburg ist die „Division de l’inspection sanitaire“, wie es in einem Gesetz von 2015
heißt.15

Art.4 (1) La division de l’inspection sanitaire est chargée:
– d’assurer la protection de la santé publique tant en ce qui concerne l’hygiène du milieu que la surveillance et la lutte
contre les maladies transmissibles;
– d’organiser le contrôle médical des ressortissants de pays tiers;
– de traiter les dossiers relatifs aux étrangers souhaitant se faire soigner au Luxembourg et dont la prise en charge n’est pas
assurée par les organismes de sécurité sociale;
– de se prononcer sur l’aptitude médicale à des mesures d’éloignement.
Elle remplit en outre la mission de point focal national dans le cadre du Règlement sanitaire international.

Unsere Vertreter bei den 2 letzten WHA, im Mai 2020 und 2021, sind in Endnote 16 zu finden.
Die Vertreter der 150. Versammlung des „executive boards“ am 29. Januar 2022 sind in Endnote 17
aufgelistet.

Fragen, die sich stellen:
– Wer wird Luxemburg dieses Mal vertreten?
– Ist ein Luxemburger Vertreter Mitglied im Vorstand (executive board) nach den Artikeln 24-29 im
Kapitel VI der Verfassung der WHO?18
– Hatte die Regierung rechtzeitig Einsicht in die Änderungsvorschläge?
– Gab es im Vorfeld Kritik seitens der Luxemburger Regierung an den Änderungsvorschlägen?
– Ist sich die Regierung bewusst, dass durch diese Änderungen, wenn sie ohne Widerspruch nach 6
Monaten in Kraft treten sollen, die Souveränität des Landes weiter untergraben werden kann?
– Sieht die Regierung eine öffentliche Debatte zu diesem Thema vor?
– In welchem Gesetz sind die „International Health Regulations“ von 2005 verankert, falls sie von
Luxemburg ratifiziert worden sind?

Wir sind der Auffassung, dass Luxemburg die Mitgliedschaft bei der WHO überdenken sollte, da sie
die Interessen der Luxemburger (wie allen anderen Mitgliedsstaaten) zu stark untergräbt, ganz
abgesehen von den hohen jährlichen Zahlungen an die WHO.

Kritikpunkte an der WHO gibt es genügend:
– keine demokratisch legitimierte Institution
– keine Neutralität
– Interessenkonflikte; zu insgesamt etwa 80 % privat- und pharmafinanziert
– Direktor Tedros Gebreyesus, vorbelastet durch schwere Vorwürfe gegen ihn als früheren
Gesundheitsminister in Äthiopien und seine Beziehungen zur Tigray-Befreiungsfront (TPLF)
– keine unabhängige Überprüfung
– einseitige Sicht auf Krankheit mit Schwerpunkt Impfungen
– überzogene Panikmache (Beispiel: sog. Schweinegrippe 2009)
– „Wissenschaft“, die auf Konsens beruht

Mit den Bestrebungen, noch mehr Macht in ihren Händen zu vereinigen, entsteht eine gefährliche
Entwicklung in Bezug auf den Verlust der Freiheiten der Menschen.

Wir erkennen den Sinn einer internationalen Zusammenarbeit bei Gesundheitsfragen an, dies aber
immer unter Berücksichtigung und Respektierung der landeseigenen Verfassungen und Gesetze, die
durch eine faktische Machtübernahme der WHO aber ganz offensichtlich zur Disposition stünden.

Das FAIR Komitee

1 https://books.openedition.org/iheid/3966
2 https://www.who.int/fr/publications-detail/9789241580496
3 https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/IGV/igv_node.html
4 https://www.expressis-verbis.lu/2022/03/29/weltregierung-who
5 https://www.who.int/about/governance/world-health-assembly
6 https://apps.who.int/gb/ebwha/pdf_files/WHA75/A75_18-en.pdf
7 https://odysee.com/@Corona-Ausschuss:3/s102de:d; Interview ab Minute 50; alle Kommentare zu den Änderungen
nachzulesen hier: https://jamesroguski.substack.com/p/wake-up-and-smell-the-burning-of
8 https://www.consilium.europa.eu/de/policies/coronavirus/pandemic-treaty
9 https://norberthaering.de/macht-kontrolle/who-pandemievertrag
10 https://childrenshealthdefense.org/defender/who-plan-international-pandemic-treaty
11 https://www.who.int/news/item/17-07-2019-ebola-outbreak-in-the-democratic-republic-of-the-congo-declared-a-
public-health-emergency-of-international-concern
12 https://www.astridstuckelberger.com; https://www.kla.tv/WHO/21620
13 https://www.ds-pektiven.de/?p=9666&cpage=1; https://odysee.com/@plattform-respekt:7/silvia-behrendt-who:9
14 http://www.ghr.agency/?page_id=6399
15 https://legilux.public.lu/eli/etat/leg/loi/2015/11/24/n2/jo
16 Delegierte für 2021: https://apps.who.int/gb/ebwha/pdf_files/WHA74/A74_Div1Rev1-en.pdf; Delegierte für 2020:
https://apps.who.int/gb/ebwha/pdf_files/WHA73/A73_DIV1REV1-en.pdf
17 https://apps.who.int/gb/ebwha/pdf_files/EB150/B150_DIV1Rev1-en.pdf
18 https://apps.who.int/gb/bd/PDF/bd47/EN/constitution-en.pdf

L’OMS (Organisation mondiale de la santé), en tant qu’agence spécialisée des Nations Unies
(ONU), a pour objectif de coordonner la santé publique internationale. Elle a été fondée en
1948 et compte aujourd’hui 194 États membres, dont le Luxembourg. Elle est née de la
volonté de prévenir ou d’endiguer les épidémies.1 Depuis le début du 19e siècle, une série
de conférences et de conventions ont été organisées dans ce but. Les gens ont toujours eu
peur des „maladies infectieuses“ ainsi que des épidémies comme la peste ou le choléra et
ont voulu se protéger, notamment pour ne pas mettre en danger le commerce international.

Les directives actuelles de l’OMS se trouvent par exemple dans le Règlement sanitaire
international (RSI) 2. Le règlement actuel a été adopté lors de la 58e Assemblée mondiale de
la santé le 23 mai 2005 et est entré en vigueur pour tous les États parties le 15 juin 2007.

Le RKI écrit à ce sujet :
„Les RSI constituent le fondement juridique international de la lutte internationale contre les
maladies infectieuses“. … „Le champ d’application des accords a été considérablement élargi
: l’OMS a davantage de possibilités d’exercer une influence et des directives sont données
concernant la surveillance et le contrôle des événements de portée internationale, qui
doivent être mises en œuvre par les États membres. Le RSI (2005) s’applique à tous les
événements (naturels ou intentionnels) susceptibles de présenter un risque pour la santé
publique (biologiques, chimiques ou dus à des radiations ionisantes)“. 3

Comme il ressort de cette description, la sphère d’influence de l’OMS n’a cessé de s’étendre.
Aujourd’hui, il est prévu de modifier les directives une fois de plus, en limitant encore
davantage le droit de parole et de décision des différents États et en permettant de
neutraliser les constitutions ; 4ce qui mérite certainement d’être mentionné dans le contexte
de la réforme constitutionnelle actuelle.

Cela est prévu lors de la 75e Assemblée générale de l’OMS du 22 au 28 mai 2022. 5Nous
trouvons des propositions à ce sujet dans le texte officiel du 12 avril 2022. 6 James Roguski,
chercheur et auteur dans le domaine de la santé, attire l’attention sur les articles 12 et 59,
qui sont essentiels dans le contexte de l’autodétermination des États. 7 L’article 12 prévoit un
PHERC (Public Health Emergency of regional concern- Urgence de santé publique de portée
internationale) (ce qui signifie que les bureaucrates locaux auront encore plus de pouvoir) ou
la possibilité pour le directeur général de l’OMS de déclarer une IPHA (intermediate public
health alert – alerte sanitaire intermédiaire). Les possibilités d’isoler une région du reste du
monde et de priver ainsi les gens de leurs libertés, sur la base de décisions arbitraires basées
sur la peur, seront donc élargies.

Parallèlement, l’OMS a mis en place un groupe de travail pour élaborer un nouveau traité
sur les pandémies
. Celui-ci devrait entrer en vigueur en 2024. 8

Nous souhaitons exprimer notre inquiétude face à cette évolution vers une quasi-
gouvernance mondiale par le biais de l’OMS. 9 Les craintes sont partagées dans le monde
entier et justifiées. 10

Jusqu’à présent, l’OMS a utilisé le PHEIC (Public Health Emergency of International Concern)
pour déclarer des pandémies. C’est ce qui s’est passé pour la „pandémie Corona“ le 30
janvier 2020, ce qui a conduit le gouvernement luxembourgeois à déclarer l’état d’urgence le
18 mars 2020 et à imposer ensuite une série de mesures avec les lois Covid-19 à partir du 17
juillet 2020, avec de graves conséquences pour la santé physique et psychique, l’économie et
la vie sociale ; sans vérifier lui-même si cet état d’urgence de la part de l’OMS était étayé par
des faits scientifiques. Une analyse sérieuse devrait au moins avoir lieu a posteriori. Par
exemple, il y a eu un soi-disant PHEIC de la part de l’OMS concernant le „virus Ebola“11, mais
cela n’a guère eu d’impact sur la politique de santé du Luxembourg à l’époque et jusqu’à
aujourd’hui.

Outre James Roguski, deux autres experts de l’OMS se sont penchés de manière critique sur
l’organisation et suivent les développements actuels : la scientifique et chercheuse dans le
domaine de la santé Astrid Stuckelberger12 et la juriste Silvia Behrendt. Cette dernière a
récemment souligné les ambiguïtés juridiques concernant la nature contraignante du RSI en
vertu du droit international. 13 Elle a créé sa propre plate-forme sur ces questions.

Selon une loi de 2015, la “ Division de l’inspection sanitaire “ est en charge du Luxembourg. 15
Art.4 (1) La division de l’inspection sanitaire est chargée:
– d’assurer la protection de la santé publique tant en ce qui concerne l’hygiène du milieu que la surveillance et la
lutte contre les maladies transmissibles;
– d’organiser le contrôle médical des ressortissants de pays tiers;
– de traiter les dossiers relatifs aux étrangers souhaitant se faire soigner au Luxembourg et dont la prise en charge
n’est pas assurée par les organismes de sécurité sociale;
– de se prononcer sur l’aptitude médicale à des mesures d’éloignement.
Elle remplit en outre la mission de point focal national dans le cadre du Règlement sanitaire international.

Nos représentants aux 2 dernières AMS, en mai 2020 et 2021 : voir note de bas de page16
Nos représentants à la 150e assemblée de l'“executive board“ (comité exécutif) , le 29 janvier
2022 : voir note de bas de page17

Les questions qui se posent :
– Qui représentera le Luxembourg cette fois-ci ?
3
– Un représentant luxembourgeois est-il membre du conseil d’administration (executive
board) conformément aux articles 24-29 du chapitre VI de la Constitution de l’OMS ? 18
– Le gouvernement a-t-il pu prendre connaissance à temps des propositions de modification?
– Le gouvernement luxembourgeois a-t-il émis des critiques préalables à l’égard des
propositions de modification ?
– Le gouvernement est-il conscient du fait que ces modifications, si elles doivent entrer en
vigueur au bout de 6 mois sans opposition, risquent de saper davantage la souveraineté du
pays ?
– Le gouvernement prévoit-il un débat public sur ce sujet ?
– Dans quelle loi sont inscrits les „International Health Regulations“ de 2005, s’ils ont été
ratifiés par le Luxembourg ?

Nous sommes d’avis que le Luxembourg devrait reconsidérer son adhésion à l’OMS, car elle
sape trop fortement les intérêts des Luxembourgeois (comme de tous les autres États
membres), sans parler des paiements annuels élevés à l’OMS.

Les critiques à l’encontre de l’OMS ne manquent pas :
– pas d’institution démocratiquement légitimée
– pas de neutralité
– conflits d’intérêts ; financée à environ 80 % par le secteur privé et pharmaceutique.
– le directeur Tedros Gebreyesus, dont la réputation est entachée par les graves accusations
portées contre lui en tant qu’ancien ministre de la santé en Éthiopie et ses relations avec le
Front de libération du Tigré (TPLF)- pas de vérification indépendante
– vision unilatérale de la maladie mettant l’accent sur la vaccination
– alarmisme exagéré (exemple : la soi-disant grippe porcine en 2009)
– une „science“ basée sur le consensus
Avec les efforts pour consolider encore plus de pouvoir entre leurs mains, une évolution
dangereuse se dessine en termes de perte des libertés des personnes.
Nous reconnaissons l’objectif de la coopération internationale en matière de santé, mais
toujours dans la considération et le respect des constitutions et des lois nationales, qui
seraient évidemment en jeu si l’OMS devait prendre le pouvoir.

Le Comité FAIR

1 https://books.openedition.org/iheid/3966
2 https://www.who.int/fr/publications-detail/9789241580496
3 https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/IGV/igv_node.html
4 https://www.expressis-verbis.lu/2022/03/29/weltregierung-who
5 https://www.who.int/about/governance/world-health-assembly
6 https://apps.who.int/gb/ebwha/pdf_files/WHA75/A75_18-en.pdf
7 https://odysee.com/@Corona-Ausschuss:3/s102de:d; ; Interview à partir de la 50e minute ; tous les commentaires
sur les changements sont à lire ici : https://jamesroguski.substack.com/p/wake-up-and-smell-the-burning-of
8 https://www.consilium.europa.eu/de/policies/coronavirus/pandemic-treaty
9 https://norberthaering.de/macht-kontrolle/who-pandemievertrag
10 https://childrenshealthdefense.org/defender/who-plan-international-pandemic-treaty
11 https://www.who.int/news/item/17-07-2019-ebola-outbreak-in-the-democratic-republic-of-the-congo-
declared-a- public-health-emergency-of-international-concern
12 https://www.astridstuckelberger.com; https://www.kla.tv/WHO/21620
13 https://www.ds-pektiven.de/?p=9666&cpage=1; https://odysee.com/@plattform-respekt:7/silvia-behrendt-
who:9 14 http://www.ghr.agency/?page_id=6399
15 https://legilux.public.lu/eli/etat/leg/loi/2015/11/24/n2/jo
16 Délégués pour 2021: https://apps.who.int/gb/ebwha/pdf_files/WHA74/A74_Div1Rev1-en.pdf; Délégués pour
2020: https://apps.who.int/gb/ebwha/pdf_files/WHA73/A73_DIV1REV1-en.pdf
17 https://apps.who.int/gb/ebwha/pdf_files/EB150/B150_DIV1Rev1-en.pdf
18 https://apps.who.int/gb/bd/PDF/bd47/EN/constitution-en.pdf

The WHO (World Health Organisation), as a specialised agency of the United Nations (UN),
aims to coordinate international health care. It was founded in 1948 and today has 194
member states, including Luxembourg. It emerged from efforts to prevent or contain
epidemics.1 Since the beginning of the 19th century, there have been a number of
conferences and conventions for this purpose. People have always been afraid of „infectious
diseases“ and epidemics such as the plague or cholera and wanted to protect themselves,
also with a view to not endangering international trade.

Current guidelines from the WHO can be found, for example, in the International Health
Regulations (Règlement Sanitaire International)2. The currently valid regulations were
adopted at the 58th World Health Assembly on 23 May 2005 and came into force for all
signatory states on 15 June. They have been binding under international law since 15 June
2007.

The RKI writes on this:
„The IHR form the foundation of international law for the fight against infectious diseases.“
… „The application scope of the agreements has been significantly expanded: there are
more possibilities for the WHO to exert influence and specifications are made with regard to
the surveillance and control of events of international significance, which are to be
implemented by the Member States. The IHR (2005) are applicable to all events (natural or
intentional) that may pose a risk to public health (biological, chemical or ionising
radiation).“3

As can be seen from this description, the WHO’s sphere of influence has been steadily
expanding. Now these are to be amended yet again, with the right of individual states to
have a say and make decisions to be further restricted and constitutions to be undermined;4
certainly worth mentioning in the context of the current constitutional reform.

This is foreseen at the 75th General Assembly of the WHO from 22 to 28 May 2022.5
Proposals for this can be found in the official text of 12 April 2022.6 James Roguski,
researcher and author in the field of health, draws attention to Articles 12 and 59, which are
essential in the context of self-determination of states.7 Article 12 provides for a PHERC
(Public Health Emergency of regional concern) (meaning local bureaucrats getting even
more power) or the possibility for the WHO Director-General to declare an IPHA
(intermediate public health alert). The possibilities of segregating a region from the rest of
the world and thus depriving people of their freedoms due to arbitrary decisions based on
fear-mongering are thus to be expanded.

At the same time, the WHO has set up a working group to draft a new pandemic treaty. This
should come into force in 2024.8

We would like to express our concern about these developments towards a quasi world
government through the WHO.9 The fears are shared worldwide and are justified.10

Until now, the WHO has used the PHEIC (Public Health Emergency of International Concern)
to declare pandemics. The same happened for the „Corona pandemic“ on 30 January 2020,
which led the Luxembourg government to declare a state of emergency on 18 March 2020
and to subsequently impose a series of measures with the Covid-19 laws from 17 July 2020,
with serious consequences for physical and mental health, the economy, as well as social
life; without even checking whether this state of emergency on the part of the WHO was
supported by scientific facts. At least in retrospect, a serious reappraisal should take place
here. For example, there was a so-called PHEIC on the part of the WHO concerning the
„Ebola virus“11, which at the time and to this day has hardly had any effect on Luxembourg’s
health policy.

In addition to James Roguski, two other experts have critically examined the WHO and are
following current developments: the scientist and health researcher Astrid Stuckelberger12
and the lawyer Silvia Behrendt. The latter recently pointed out legal ambiguities regarding
the binding nature of the IHR under international law.13 She has created her own platform
on these issues.14

According to a law from 2015, the „Division de l’inspection sanitaire“ is in charge of
Luxembourg.15

Art.4 (1) The division de l’inspection sanitaire is in charge of:
– ensuring the protection of public health, both with regard to the hygiene of the
environment and to surveillance and the fight against transmissible diseases;
– organising medical checks on residents of other countries;
– dealing with the dossiers relating to foreign nationals who wish to be treated in
Luxembourg and who are not covered by the social security institutions;
– commenting on the medical aptitude for the measures of rehabilitation.
It also acts as the national focal point for the International Health Regulations.

Our representatives at the 2 last WHAs, in May 2020 and 2021, are listed in endnote 16.
The representatives at the 150th meeting of the „executive board“ on 29 January 2022 are
listed in endnote 17

Questions to ask:
– Who will represent Luxembourg this time?
– Is a Luxembourg representative a member of the executive board according to articles 24-
29 in Chapter VI of the WHO Constitution?18
– Did the government have timely access to the proposed amendments?
– Was there any criticism of the proposed amendments from the Luxembourg government
in advance?
– Is the government aware that these amendments, if they are to come into force without
opposition after 6 months, may further undermine the sovereignty of the country?
– Does the government foresee a public debate on this issue?
– In which law are the „International Health Regulations“ of 2005 enshrined, if they have
been ratified by Luxembourg?

We believe that Luxembourg should reconsider its WHO membership as it undermines the
interests of Luxembourgers (like all other member states) too much, not to mention the
high annual payments to the WHO.

There are enough points of criticism against the WHO:
– no democratically legitimised institution
– no neutrality
– conflicts of interest; about 80 % privately and pharmaceutically financed.
– director Tedros Gebreyesus, tainted by serious accusations against him as former health
minister in Ethiopia and his relations with the Tigray Liberation Front (TPLF)
– no independent review
– one-sided view of disease with emphasis on vaccination
– exaggerated scaremongering (example: so-called swine flu 2009)
– „science“ based on consensus

With efforts to consolidate even more power in their hands, a dangerous development is
emerging in terms of loss of people’s freedoms.

We recognise the purpose of international cooperation on health issues, but always with
consideration and respect for national constitutions and laws, which would obviously be at
stake if the WHO were to take over power.

The FAIR Committee

1 https://books.openedition.org/iheid/3966
2 https://www.who.int/fr/publications-detail/9789241580496
3 https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/IGV/igv_node.html
4 https://www.expressis-verbis.lu/2022/03/29/weltregierung-who
5 https://www.who.int/about/governance/world-health-assembly
6 https://apps.who.int/gb/ebwha/pdf_files/WHA75/A75_18-en.pdf
7 https://odysee.com/@Corona-Ausschuss:3/s102de:d; Interview from minute 50; all comments on the
changes can be read here: https://jamesroguski.substack.com/p/wake-up-and-smell-the-burning-of
8 https://www.consilium.europa.eu/de/policies/coronavirus/pandemic-treaty
9 https://norberthaering.de/macht-kontrolle/who-pandemievertrag
10 https://childrenshealthdefense.org/defender/who-plan-international-pandemic-treaty
11 https://www.who.int/news/item/17-07-2019-ebola-outbreak-in-the-democratic-republic-of-the-congo-
declared-a-public-health-emergency-of-international-concern
12 https://www.astridstuckelberger.com; https://www.kla.tv/WHO/21620
13 https://www.ds-pektiven.de/?p=9666&cpage=1; https://odysee.com/@plattform-respekt:7/silvia-behrendt-
who:9
14 http://www.ghr.agency/?page_id=6399
15 https://legilux.public.lu/eli/etat/leg/loi/2015/11/24/n2/jo
16 Delegates for 2021: https://apps.who.int/gb/ebwha/pdf_files/WHA74/A74_Div1Rev1-en.pdf; Delegates for
2020: https://apps.who.int/gb/ebwha/pdf_files/WHA73/A73_DIV1REV1-en.pdf
17 https://apps.who.int/gb/ebwha/pdf_files/EB150/B150_DIV1Rev1-en.pdf
18 https://apps.who.int/gb/bd/PDF/bd47/EN/constitution-en.pdf