Herr Meisch,

 

Am Freitag, dem 11. Februar 2022, wurde das neue Covid-Gesetz erneut nur mit den

Stimmen der Mehrheit verabschiedet. Die wichtigste Änderung ist die Abschaffung der 2GRegel. Positiv ist, dass die Sperrstunde im Horesca vollständig abgeschafft wurde, so dass die Arbeitszeiten der Unternehmen endlich länger werden, in der Hoffnung, dass sie ihre Umsätze wieder dauerhaft normalisieren können. „FAIR Beweegung“ freut sich natürlich für diesen Sektor, der seit fast zwei Jahren besonders hart getroffen wurde und viele Verluste hinnehmen musste. Wir begrüßen auch die Abschaffung des Covidchecks für den Privatsektor. Wir bedauern jedoch, dass die 3G-Regelung und die Maskenpflicht nicht abgeschafft wurden. Als besorgte Eltern mussten wir im neuen Covid-Gesetz erneut feststellen, dass Sie die Kinder und Jugendlichen in den Schulen (ebenso wie das Lehrpersonal) immer noch nicht von der Maskenpflicht befreit haben.

 

Herr Minister, wir und viele andere Bürger des Landes verstehen daher schon lange nicht mehr, warum Sie all diese Maßnahmen in den Schulen aufrechterhalten… Für uns ist es ein epidemiologisches Rätsel, warum die Schüler, die in ihren Schulbänken sitzen, nicht frei atmen dürfen. 

 

Wir erklären uns dazu:

 

Wenn Menschen nun ein Restaurant, ein Café, eine Diskothek oder einen „Club“ besuchen, reicht 3G aus, um eingelassen zu werden, und das, obwohl die soziale Distanzierung dort sicherlich nicht eingehalten wird. Es ist auch unverständlich, dass das Tragen einer Maske in einem Restaurant nicht mehr obligatorisch ist, sobald man sitzt, aber in der Schule bei unseren Kindern beibehalten wird.

 

In den Schulen nimmt eine große Mehrheit der Schüler an den Schnelltests teil, wie Sie selbst erklärten: zwischen drei und fünf Mal pro Woche, wenn in einer Klasse ein Schüler positiv getestet wurde. Man sollte sich also in einem Klassenzimmer mindestens genauso „sicher“ fühlen wie in einem Restaurant, einem Café oder einer Diskothek, auch wenn, nebenbei bemerkt, die fraglichen Tests alles andere als harmlos sind. 

(cf. Gefährdungsanalyse Durchführung von Covid-19-Schnelltests durch Laien von Prof. Dr. Werner Bergholz).

 

Wir verstehen also absolut nicht, warum die Regierung beim Tragen einer Maske einen Unterschied zwischen Nachtschwärmern und Schülern, die brav in ihren Klassenzimmern sitzen, macht.

 

Herr Meisch, das ist absurd! Man muss wirklich kein Wissenschaftler sein, um diesen

Vergleich zu verstehen und zu erkennen, dass die Maßnahmen an den Schulen absolut keine Berechtigung haben und daher abgeschafft werden sollten! Wenn unsere Argumentation jedoch falsch ist und Sie kein Problem mit der aktuellen Gesetzeslage (siehe Abbildungen) haben, würden wir uns freuen, wenn Sie uns und vor allem den betroffenen Schülern und Lehrern Ihre Argumente darlegen würden. 

 

„FAIR Beweegung“ fordert klar und deutlich: Lassen Sie unsere Kinder in Ruhe, lassen Sie sie wieder frei atmen, lassen Sie sie wieder ein Gesicht und ein Lachen sehen, lassen Sie sie sich wieder umarmen und erlauben Sie ihnen, wieder mit Freude und Vertrauen in die Schule zu gehen! 

 

Kinder und Jugendliche leiden unter den derzeitigen restriktiven Maßnahmen! 

Sie selbst haben auf einer Pressekonferenz im Februar 2021 erklärt, dass die Triage in der Kinder- und Jugendpsychiatrie durchgeführt werden muss. Warum werden unsere Kinder erneut vom Parlament und von der Regierung vergessen, die es nicht einmal für nötig hielten, diese Leidenssituation öffentlich zu diskutieren?

 

Kinder haben leider keine Lobby und sind keine Wähler. Dabei gibt es einen auf Kinderrechte spezialisierten Ombudsmann, der sich für sie einsetzen sollte, aber nach seiner sehr lobenswerten Stellungnahme vom 11. Juni 2021 leider nichts mehr von sich hören ließ. In der Empfehlung des OKaJu zu bestimmten Gesundheitsmaßnahmen und ihren Auswirkungen auf die körperliche und geistige Gesundheit von Kindern und Jugendlichen – Stellungnahme zum Gesetzentwurf 7836 gab es die folgende zentrale Schlussfolgerung: Das OKaju fordert die politischen Verantwortlichen auf, die Vorschrift, dass Kinder in Grundschulen und außerschulischen Betreuungseinrichtungen einen Mundschutz tragen müssen, zu lockern oder so bald wie möglich abzuschaffen und ihre Zweckmäßigkeit neu zu bewerten (S.5 ). Die Neubewertung der im Unterricht anzuwendenden Maßnahmen sollte in Übereinstimmung mit den Maßnahmen erfolgen, die im Freizeitbereich angewandt werden, z. B. bei sportlichen, kulturellen, musikalischen und anderen Aktivitäten, die Kindern und Jugendlichen angeboten werden. OKaJu ist der Ansicht, dass das Kriterium der Verhältnismäßigkeit, das bei der Beurteilung des Kindeswohls anzuwenden ist, nicht ausreichend berücksichtigt wird (S. 6).

Acht Monate später ist die Schlussfolgerung des OKAJU immer noch aktuell. Hat sich bis jetzt etwas geändert? In den Schulen sitzen die Kinder nach wie vor mit Mundschutz in den Bänken beim Lernen. Das scheint keinen Politiker zu stören, nicht einmal mehr den Ombudsmann,             der      sich      auffallend             ruhig    verhält.            Spätestens      bei       der       letzten Gesetzesänderung hatten wir gehofft, dass dieser das Wort ergreifen und sich für die Kinder einsetzen würde.

Herr Minister, Sie wissen sehr wohl, dass es vielen Kindern NICHT gut geht und dass es in

Ihrer Verantwortung liegt, etwas dagegen zu unternehmen. Die Wissenschaft und die Zahlen zeigen, dass unsere Kinder nicht zu einer Risikogruppe gehören. Die Maßnahmen entsprechen daher in keiner Weise dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit.

Darüber hinaus stellt die Maskenpflicht sozusagen ein Experiment mit der Gesundheit von Kindern und Erwachsenen dar, denn in der gesamten bisherigen Menschheitsgeschichte wurde noch nie etwas Vergleichbares gemacht! Das Tragen einer Maske führt zu einer verminderten oder erschwerten Sauerstoffzufuhr und zu einem Anstieg des CO2-Gehalts im Blut, was unter anderem zu einer Übersäuerung des Körpers führt. Darüber hinaus werden die emotionalen Ausdrücke im Gesicht verborgen. Das Ziel dieses Experiments kann also weder die körperliche noch die geistige Gesundheit sein, da die sogenannten Viruspartikel laut akademischer Wissenschaft viel kleiner sind als die Löcher in jeder Maske, was im Übrigen bis 2020 auch unumstritten war. 

In diesem Zusammenhang sei der derzeitige deutsche Finanzminister Christian Lindner von Ihrer deutschen Schwesterpartei FDP in einer Rede vor dem Deutschen Bundestag am 23. April 2020 zitiert: „Masken waren erst unnötig, dann waren sie Virenschleudern, dann waren sie eine Höflichkeitsgeste, dann waren sie ein dringendes Gebot und heute gibt es eine Maskenpflicht! Viele Entscheidungen sind nicht gesicherte Erkenntnis, sind nicht zur Wahrheit geronnene Forschung, sondern sind politische Entscheidung.“

Herr Minister, fast zwei Jahre nach den Aussagen von Herrn Lindner stellt sich die Frage, was angesichts der wissenschaftlichen Studien (z. B. hier: https://www.mdpi.com/16604601/18/8/4344 ) und der Entwicklung der sogenannten Fallzahlen die Maskenpflicht noch rechtfertigt? Zahlen, die offenbar nicht durch die Maskenpflicht beeinträchtigt werden, sondern vielmehr von den Jahreszeiten und den Wetterbedingungen abhängig sind, wenn man genauer hinschaut und an den gesunden Menschenverstand appelliert. 

 

Darüber hinaus verbietet Artikel 7 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte, der 1966 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angenommen und 1983 von Luxemburg ratifiziert wurde, die erzwungene Teilnahme an medizinischen und wissenschaftlichen Experimenten. 

 

Daher fordern wir das Parlament nachdrücklich auf, eine Debatte über das Wohlergehen unserer Kinder zu veranstalten und ihnen zuzuhören.  Welche Maßnahmen wurden für ihr Wohlergehen ergriffen, abgesehen von der Verteilung von Gesellschaftsspielen in den Schulen, die vom Bildungsministerium organisiert wurde?

 

Abschließend möchten wir Sie, Herr Minister, noch einmal auffordern, alle Maßnahmen in den Schulen aufzuheben und den Kindern sämtliche Freiheiten zurückzugeben. Sie haben nur eine Kindheit, die schnell vergeht, und viele von ihnen wurden bereits für einen Großteil dieser Kindheit durch den Zwang, eine Maske zu tragen, gequält.

 

“In ihren kleinen Welten, in denen Kinder ihre Existenz haben…gibt es nichts, das so genau wahrgenommen und so genau gefühlt wird wie Ungerechtigkeit”

 

(Charles Dickens, britischer Schriftsteller)

 

 

Der Vorstand der “FAIR Beweegung”

 

fairbeweegung.lu 

Monsieur Meisch,

Le vendredi 11 février 2022, la nouvelle loi Covid vient d’être adoptée uniquement par les voix de la majorité. Le principal changement est la suppression de la règle 2G. Point positif, les heures de fermeture dans l’Horesca ont été totalement supprimées, de sorte que les heures de travail des entreprises seront enfin plus longues, dans l’espoir de pouvoir normaliser à nouveau leur chiffre d’affaires de manière durable. „FAIR Beweegung“ se réjouit bien entendu pour ce secteur particulièrement éprouvé depuis près de 2 ans et qui a dû faire face à de nombreuses pertes. Nous nous réjouissons également de la suppression du Covidcheck pour le secteur privé. Nous regrettons toutefois que la règle 3G et l’obligation de porter un masque n’aient pas été supprimés. En tant que parents inquiets, nous avons à nouveau constaté dans la nouvelle loi Covid que vous n’avez toujours pas libéré les enfants et les jeunes dans les écoles (tout comme le personnel enseignant) du port du masque.

Monsieur le Ministre, nous et bien d’autres citoyens du pays ne comprenons donc plus depuis longtemps pourquoi vous maintenez toutes ces mesures dans les écoles…….. . Pour nous, il s’agit d’un mystère épidémiologique, pourquoi les élèves, assis dans leurs bancs, ne peuvent pas respirer librement. 

Nous nous expliquons :

Désormais, lorsque des personnes se rendent dans un restaurant, un café, une discothèque ou un „club“, la 3G suffit pour être admis, et ce, bien que la distanciation sociale n’y soit certainement pas respectée. Il est également incompréhensible que le port du masque ne soit plus obligatoire dans un restaurant dès que l’on est assis, mais qu’il soit maintenu à l’école chez nos enfants.

Dans les écoles, une grande majorité des élèves participe aux tests rapides, comme vous l’avez vous-même déclaré : entre 3 et 5 fois par semaine, lorsqu’un élève a été testé positif dans une classe. On devrait donc se sentir au moins autant „en sécurité“ dans une salle de classe que dans un restaurant, un café ou une discothèque, même si, soit dit en passant, les tests en question sont tout sauf inoffensifs. (cf. analyse des risques de la réalisation de tests rapides Covid-19 par des profanes par le professeur Dr Werner Bergholz).

Nous ne comprenons donc absolument pas pourquoi le gouvernement fait une différence entre les noctambules et les élèves assis sagement dans leur salle de classe en ce qui concerne le port du masque.

Monsieur Meisch, ça ne tient pas la route! Il n’est vraiment pas nécessaire d’être un scientifique pour comprendre cette comparaison et reconnaître que les mesures appliquées dans les écoles n’ont absolument aucune raison d’être et devraient donc être supprimées ! Mais si notre argumentation est erronée et si la disposition législative actuelle (voir illustrations) ne vous pose pas de problème, nous serions ravis que vous nous exposiez vos arguments, et surtout que vous les exposiez aux élèves et aux enseignants concernés.  „FAIR Beweegung“ demande clairement : laissez nos enfants tranquilles, laissez-les à nouveau respirer librement, laissez-les à nouveau voir un visage et un sourire, laissez-les à nouveau s’enlacer et permettez-leur d’aller à nouveau à l’école avec joie et confiance !  

Les enfants et les jeunes souffrent des mesures restrictives actuelles ! 

Vous avez vous-même déclaré lors d’une conférence de presse en février 2021 qu’il fallait procéder au triage en psychiatrie de l’enfant et de l’adolescent. Pourquoi nos enfants se retrouvent-ils à nouveau oubliés par le Parlement et le gouvernement, qui n’ont même pas jugé nécessaire de débattre publiquement de cette situation de souffrance ?

Les enfants n’ont malheureusement pas de lobby pour les représenter et ne sont pas des électeurs. Il existe pourtant un médiateur spécialisé dans les droits de l’enfant qui devrait s’engager en leur faveur, mais qui n’a malheureusement plus donné de nouvelles après sa très louable prise de position du 11 juin 2021.

(Recommandation de l’OKAJU concernant certaines mesures sanitaires et leur impact sur la santé physique et mentale des enfants et jeunes – avis relatif au projet de loi 7836) wor déi zentral Conclusioun déi follgend: L’OKaju demande aux décideurs politiques que la disposition du port obligatoire du masque pour les enfants dans les établissements scolaires en fondamental et les structures d’accueil périscolaires soit assoupli, voire abrogée dès que possible et que son opportunité fasse l’objet d’une réelle réévaluation.(p.5) La réévaluation des mesures à appliquer en classe doit être faite en analogie avec les mesures qui sont appliquées dans le domaine des loisirs, comme les activités sportives, de culture physique, musicales et de loisirs offerts aux enfants et jeunes. L’OKaJu estime que le critère de proportionnalité à appliquer pour l’évaluation de l’intérêt supérieur de l’enfant n’est pas pris suffisamment en considération. (S. 6)

Huit mois plus tard, la conclusion de l’OKAJU est toujours d’actualité. Est-ce que quelque chose a changé jusqu’à présent ? Dans les écoles, les enfants doivent continuer à travailler assis sur les bancs avec le masque. Cela ne semble déranger aucun responsable politique, même plus l’ombudsman, qui se tient remarquablement tranquille. Au plus tard lors de la dernière modification de la loi, nous avions espéré que ce dernier prendrait la parole et défendrait les enfants.

Monsieur le Ministre, vous savez très bien que de nombreux enfants ne vont PAS bien et qu’il est de votre ressort d’y remédier. La science et les chiffres montrent que nos enfants n’appartiennent pas à un groupe à risque. Les mesures ne respectent donc en aucun cas le principe de proportionnalité.

De plus, l’obligation de porter un masque constitue pour ainsi dire une expérimentation sur la santé des enfants et des adultes, car rien de comparable n’a été fait à ce jour dans toute l’histoire de l’humanité ! Le port d’un masque entraîne une réduction ou une difficulté d’oxygénation et une augmentation du taux en CO2 dans le sang, ce qui conduit notamment à une acidification du corps. De surcroît, les expressions émotionnelles sur le visage sont cachées. L’objectif de cette expérimentation ne peut donc être ni la santé physique ni la santé mentale, puisque, selon la science académique, les soi-disant particules virales sont bien plus petites que les trous de n’importe quel masque, ce qui n’était d’ailleurs pas contesté jusqu’en 2020. 

Dans ce contexte, il convient de citer l’actuel ministre allemand des finances, Christian Lindner, de votre parti frère allemand FDP, dans un discours prononcé le 23 avril 2020 devant le Bundestag : „Masken waren erst unnötig, dann waren sie Virenschleudern, dann waren sie eine Höflichkeitsgeste, dann waren sie ein dringendes Gebot und heute gibt es eine Maskenpflicht! Viele Entscheidungen sind nicht gesicherte Erkenntnis, sind nicht zur Wahrheit geronnene Forschung, sondern sind politische Entscheidung.“

„Les masques ont d’abord été inutiles, puis ils ont été des propagateurs de virus, puis ils ont été un signe de politesse, puis ils ont été un impératif urgent et aujourd’hui il y a une obligation de porter un masque ! De nombreuses décisions ne sont ni des connaissances avérées, ni des recherches transformées en vérité, mais des décisions politiques“.

Monsieur le Ministre, près de deux ans après les déclarations de M. Lindner, qu’est-ce qui justifie encore l’obligation du port du masque au vu des études scientifiques (par ex. ici : https://www.mdpi.com/1660-4601/18/8/4344 ) et de l’évolution des soi-disant nombres de cas ? Des chiffres qui ne semblent pas être modifiés par l’obligation du port du masque, mais qui dépendent plutôt des saisons et des conditions météorologiques, si l’on y regarde de plus près et que l’on fait appel au bon sens. 

Par ailleurs, l’article 7 du Pacte international relatif aux droits civils et politiques, adopté par l’Assemblée générale des Nations unies en 1966 et ratifié par le Luxembourg en 1983, interdit la participation forcée à des expériences médicales et scientifiques. 

C’est pourquoi nous demandons instamment au Parlement d’organiser un débat sur le bienêtre de nos enfants et de les écouter.  Quelles mesures ont été prises pour leur bien-être, en dehors de la distribution de jeux de société dans les écoles organisée par le ministère de l’Éducation ?

Pour conclure, nous vous demandons encore une fois, Monsieur le Ministre, de lever toutes les mesures en vigueur dans les écoles et de rendre aux enfants toutes leurs libertés. Ils n’ont qu’une enfance qui passe vite et beaucoup ont déjà été martyrisés pendant une bonne partie de celle-ci par l’obligation de porter un masque.

“In ihren kleinen Welten, in denen Kinder ihre Existenz haben…gibt es nichts, das so genau wahrgenommen und so genau gefühlt wird wie Ungerechtigkeit”

(Charles Dickens, briteschen Schrëftsteller)

 

„Dans leurs petits mondes où les enfants ont leur existence… il n’y a rien qui soit aussi précisément perçu et aussi précisément ressenti que l’injustice“. 

(Charles Dickens, écrivain britannique)  

Le comité de „FAIR Beweegung“

fairbeweegung.lu 

European Forum for Vaccine Vigilance

efvv.eu 

Här Meisch,

 

E Freiden den 11. Februar gouf dat neit Covidgesetz nees just mat de Stëmme vun der Majoritéit ugeholl. De gréisste Changement ass d’Ofschafe vum Regime vum 2G. Positiv ass dass d’Spärstonnen am Horesca ganz opgehuewe goufen, esou dass d’Betriber endlech nees méi laang schaffen dierfen, an der Hoffnung hiren Ëmsaz kënnen op laang Dauer nees ze normaliséieren. D’FAIR Beweegung freet sech natierlech fir dee Secteur, dee säit bal zwee Joer besonnesch haart getraff gouf a vill Aboussen huet misste mat a Kaf huelen. Datt de Covidcheck fir de privaten Domizil ewechfält begréisse mir natierlech och. Mir bedaueren awer, dass den 3G an d’Maskeflicht net ofgeschaaft goufen, well als besuergten Elteren hu mir missten am neiste Gesetzestext feststellen, dass Dir d’Kanner an déi Jugendlech an de Schoulen (esou wéi och d’Léierpersonal) nach ëmmer net vun der Mask befreit hutt!

Här Minister, mir an nach vill aner Bierger hei am Land verstinn dofir d’Logik, mat där Dir un Äre Mesuren an de Schoule festhalt, scho laang net méi… an dass d’Schüler, déi an enger Bänk sëtzen, net fräi dierfen ootmen, stellt fir eis en epidemiologescht Rätsel duer! 

 

Mir erklären eis:

 

Wann d’Leit an e Restaurant, an e Café, respektiv an eng Disco oder e “Club” ginn, geet den 3G neierdéngs duer fir eranzekommen, an dat obwuel den „social distancing“ do zum Deel sécher net agehale gëtt. Onverständléch heibäi ass och, datt an engem Restaurant, soubaal een sëtzt, keng Maskeflicht méi besteet, op där aanerer Säit ët bei eise Léifsten an der Schoul awer weiderhin eng Obligatioun soll sin.  

 

An de Schoulen mécht eng grouss Majoritéit, wéi Dir et schonns selwer behaapt hutt, vun de

Schüler bei de Schnelltester mat: 3 bis 5 mol pro Woch, jee nodeem op ee Schüler an enger Klass positiv getest ass. Also dierft een sech jo an engem Klassesall eigentlech mindestens grad esou „sécher“ fillen wéi an engem Restaurant, Café oder an enger Disco, och wann, niewebäi bemierkt, déi besoten Tester alles anescht wéi harmlos sin (cf. Gefährdungsanalyse Durchführung von Covid-19-Schnelltests durch Laien vum Prof. Dr. Werner Bergholz).

 

Et ass demno fir eis aus villerlei Hisiicht absolut onerklärlech, firwaat d’Regierung beim Port du Masque en Ënnerscheed mécht tëscht de Nuetseilen an dem Schüler dee schéi roueg a senger Bänk sëtzt.

 

 

 

Här Meisch, « ça ne tient pas la route ! »  Et brauch een definitiv kee Wëssenschaftler ze sinn fir dëse Verglach ze verstoen an anzegesinn, dass d’Moossnamen an de Schoulen absolut kee Sënn erginn an ergo ofgeschaaft gehéieren! Sollte mir eis awer an eiser Argumentatioun ieren, a fir Iech déi aktuell Gesetzeslag (wéi op dësem Bild illustréiert) absolut kee Problem duerstellt, wiere mir frou, wann Dir eis a virun allem de betraffene Schüler an Enseignanten Är Argumenter dozou kéint virleeën.

D’FAIR Beweegung huet eng ganz kloer Fuerderung : Loosst eis Kanner mat Rou, loosst se nees fräi ootmen, loosst se erëm e Gesiichtsausdrock an e Laachen gesinn, loosst se sech nees an de Aarm huelen a maacht et méiglech, datt si nees mat Freed a Vertrauen an d’Schoul ginn!

 

D’Kanner an déi Jugendlech leiden ënner deenen aktuelle restriktive Moossnamen!  

Dir selwer sot schonn am Februar 2021 wärend enger Pressekonferenz, datt den Triage an der Kanner- a Jugendpsychiatrie gemaach misst ginn. Firwat ginn eis Kanner elo nees vu Chamber a Regierung vergiess, déi et net emol fir néideg fannen, ëffentlech iwwert d‘Leidenssituatioun wärend deenen 2 leschte Joer ze debattéieren?

 

D’Kanner hu leider keng Lobby a si keng Wielerstëmmen. Mee et gëtt awer den Ombudsmann fir Kannerrechter, deen sech fir si misst asetzen an no engem ganz luewenswäerten Avis vum 11.06.2021 (Recommandation de l’OKAJU concernant certaines mesures sanitaires et leur impact sur la santé physique et mentale des enfants et jeunes – avis relatif au projet de loi 7836) wor déi zentral Conclusioun déi follgend: L’OKaju demande aux décideurs politiques que la disposition du port obligatoire du masque pour les enfants dans les établissements scolaires en fondamental et les structures d’accueil périscolaires soit assoupli, voire abrogée dès que possible et que son opportunité fasse l’objet d’une réelle réévaluation.(p.5) La réévaluation des mesures à appliquer en classe doit être faite en analogie avec les mesures qui sont appliquées dans le domaine des loisirs, comme les activités sportives, de culture physique, musicales et de loisirs offerts aux enfants et jeunes. L’OKaJu estime que le critère de proportionnalité à appliquer pour l’évaluation de l’intérêt supérieur de l’enfant n’est pas pris suffisamment en considération. (S. 6) leider näischt méi vu séch héieren gelooss huet.

 

D’Conclusioun vum OKAJU ass och haut, 8 Méint duerno nach ëmmer aktuell. Huet sech bis haut eppes geännert? An de Schoule mussen d’Kanner weiderhin mat de Maske do sëtzen a léieren. Dat schéngt kee vun deene politesch Responsabelen ze stéieren, och den Ombudsmann net méi, deen sech opfälleg roueg verhält. Spéidstens bei der leschter

Gesetzesännerung hate mir gehofft, datt en sech zu Wuert mellt a sech fir eis Kanner asetzt.  

 

Här Minister, Dir wësst ganz genee, datt et ville Kanner NET gutt geet an Dir hutt et an der Hand eppes dorun ze änneren. D’Wëssenschaft an d’Zuelen weisen, datt eis Kanner NET zu enger Risikogrupp gehéieren. De Prinzip vun der Verhältnesmässegkeet ass deemno net ginn.

Do derbäi kënnt, datt d‘Maskeflicht quasi een Experiment mat der Gesondheet vun de Kanner an den Erwuessenen duerstellt, well et eppes Vergläichbares bis haut an der ganzer Mënschheetsgeschicht net ginn ass! D‘Maskendroe féiert zu enger reduzéierter, bzw. erschwéierter Sauerstoffzoufuer an engem erhéichten CO2-Wäert am Blutt, mat e.a. der Folleg vun enger Iwwerseierung vum Kierper an d’Gefillsausdréck am Gesiicht gi verstoppt. D’Zil vun dësem Experiment kann also net déi physesch a psychesch Gesondheet sinn, vu datt jo laut akademescher Wëssenschaft déi soug. Viruspartikelen méi kleng sinn wéi d’Maschen vun egal wat fir enger Mask, wat bis 2020 och onëmstridde war.

An deem Kontext sief den aktuellen däitschen Finanzminister Christian Lindner vun Ärer däitscher Schwësterpartei FDP an enger Ried vum 23.04.2020 virum Bundestag zitéiert: „Masken waren erst unnötig, dann waren sie Virenschleudern, dann waren sie eine Höflichkeitsgeste, dann waren sie ein dringendes Gebot und heute gibt es eine Maskenpflicht!

Viele Entscheidungen sind nicht gesicherte Erkenntnis, sind nicht zur Wahrheit geronnene Forschung, sondern sind politische Entscheidung.“

Här Minister, wouduerch léisst sech bal 2 Joer no dësen Aussoen vum Här Lindner mat Vue  op wëssenschaftlech Etuden (z.B. hei: https://www.mdpi.com/16604601/18/8/4344) an op d’Entwécklung vun de soug. Fallzuelen nach eng Maskeflicht rechtfäerdegen? Fallzuelen, déi sech relativ wéineg un der Maskeflicht schéngen ze stéieren, mee éischter mat der Joreszäit an den entspriechende Wiederverhältnisser Hand an Hand schéngen ze goen, wann een da mol de Bléck hieft an de gesonde Mënscheverstand spille léisst.

Iwwregens ass eng forcéiert Deelnam un medezineschen wéi wëssenschaftlechen Experimenter verbueden laut Artikel 7 vum internationale Pakt iwwer biergerlech a politesch Rechter, dee vun der UNO-Vollversammlung 1966 ugeholl gouf an dee Lëtzebuerg och 1983 ratifizéiert huet.

Mir fuerderen dowéinst och d’Chamber dringlechst op, en Debat iwwer de Bien-être vun eise Kanner z’organiséieren an hinnen emol nozelauschteren. Wat fir Moossnamen goufen fir hiert Wuelbefannen getraff, ausser, datt Gesellschaftsspiller vum Educatiounsministère an de Schoule verdeelt goufen?   

 

Fir ofzeschléissen, Här Minister, géife mir Iech nach eng Kéier un d’Häerz leeën, sämtlech Restriktiounen an den Schoulen opzehiewen an de Kanner all hier Fräiheeten zeréckzeginn. Sie hu just eng Kandheet, déi séier vergeet a wou der vill elo schonn e groussen Deel vun hirem Liewen mat enger Maskeflicht gepéngegt ginn.

 

“In ihren kleinen Welten, in denen Kinder ihre Existenz haben…gibt es nichts, das so genau wahrgenommen und so genau gefühlt wird wie Ungerechtigkeit”

(Charles Dickens, brittesche Schrëftsteller)

 

 

De Comité vu FAIR Beweegung                                  European Forum for Vaccine Vigilance

 

fairbeweegung.lu                                                        efvv.eu